
Am Samstag den 17.5. versammelten sich in München knapp 100 Menschen am Stachus, um gegen die Abschiebung von zehn kurdischen Flüchtlingen sowie für ein allgemeines Bleiberecht für Alle, die hier leben wollen, zu demonstrieren. Das Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge, eine Gruppe unter den Fahnen der Karawane, der SDAJ, des bayerischen Flüchtlingsrates, DIDF und vielen anderen, versteigerte dabei den Inhalt einiger Essenspakete. Diese Pakete werden den Flüchtlingen anstelle von Bargeld ausgehändigt, um sie so vollständig zu entmündigen.
Doch es ging nicht nur darum, die zehn akut Bedrohten vor der Abschiebung zu bewahren; unsere Kritik ist grundsätzlicher: Solange deutsche Waffen und deutsches Geld von den Kriegen und dem Hunger dieser Welt profitieren, müssen weiterhin Menschen ihre Heimat verlassen. Diese Menschen dann in Lager einzusperren, die selbst die UN als menschenunwürdig kritisiert hat, ist der Gipfel der kapitalistischen Menschenverachtung.
Wir fordern:
Bleiberecht für alle, die hier leben wollen!
Schluss mit dem "nachrangigen Arbeitsmarktzugang" für Flüchtlinge
Bargeld statt Essenspakete
Nieder mit den Grenzen
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