Anläßlich der Finanzkrise sammelten Banker Geld für den Erhalt des Kapitalismus und der Wahrung ihres Lebensstandarts. Demgegenüber forderten SDAJ und DKP dauerhafte vergesellschaftung aller Banken.Am Freitag, den 7.11.08 versammelte sich eine Gruppe von jungen Bankerinnen und Bankern in der Nürnberger Innenstadt um Geld für den Erhalt des Kapitalismus zu sammeln. Neben Spendendosen hatten sie auch noch Flyer dabei in denen der Bevölkerung das Anliegen der Reichen und die Vorzüge des Kapitalismus erklärt wurden. Anlas der Aktion ist die Weltfinanzkrise, eine Krise des Systems die nun vor allem die normalen Werktätigen auslöffeln werden müssen . Mit Sprüchen wie „ Von 500.000 € im Jahr kann doch keiner Leben“, „Sekt für uns Wasser für Euch“ oder „Spendet 10 € für den Erhalt des Kapitalismus sonst kommt der Kommunismus“ versuchten sie auf die Passanten zuzugehen. Diese reagierten Verärgert, beschimpften die Banker: „Das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit“, „Das ihr Euch nicht schämt – wir können selber kaum überleben“. Das ganze Gipfelte in Beschwerden bei der Polizei. Diese kam und fragte ob eine Anmeldung vor läge und zu welchen Infostand die Banker gehören. Sie gehörten zum gemeinsamen Stand der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) und SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) der ein Stück entfernt stand und zu dem Bürger die sich weigerten ihren Beitrag zum Erhalt des Kapitalismus zu leisten (und das waren alle) weiterverwiesen wurden.
Nachdem dies geklärt war ging die Aktion weiter und nach über 500 verteilten Flugblättern und interessanten Diskussionen fand die erfolgreiche Infoaktion ihr Ende.

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