Am Dienstag, den 28. 4.  führte die Bundeswehr an der Peter Vischer Schule in Nürnberg eine als harmlose Informationsveranstaltung getarnte Rekrutierungsmaßnahme durch. Um ihre Verluste bei den Auslandseinsätzen zu kompensieren ist die Bundeswehr mittlerweile schon darauf angewiesen  Neuntklässlern das töten und getötet werden schmackhaft zu machen.

Doch der smarte Jugendoffizier hatte die Rechnung ohne die SDAJ- Aktivisten und deren Freunde gemacht. Bereits Wochen vor seinem kommen diskutierten friedensbewegte Schülerinnen und Schüler was man gegen Kriegsverherrlichung und Militarismus an der PVS tun kann. Am Dienstagmorgen wurden dann Flugblätter vor und in der Schule verteilt. Die Bundeswehrveranstaltung selber konnte dann auch nicht so reibungslos wie geplant  durchgeführt werden. Ständig wurden kritische Fragen wie: „Haben Sie schon mal jemanden getötet?“ gestellt, viele Schüler unterhielten sich laut über das vergangene Wochenende oder schliefen demonstrativ. Der Zeitrahmen konnte, wegen der vielen kritischen Fragen, nicht eingehalten werden wodurch der Jugendoffizier sein Konzept nicht verwirklichen konnte. Weiterhin unterlag er in der Diskussion da er keine Fragen mehr zuließ bzw. manche gar nicht beantwortete.

Tags darauf fand dann noch eine Elternbeiratssitzung statt auf der ebenfalls, diesmal durch die Eltern, gegen den Bundeswehreinsatz im Klassenzimmer protestiert wurde.

 

Wir fordern die Peter-Vischer – Schule auf  die Bundeswehr nicht mehr reinzulassen, statt dessen mal das Nürnberger Friedensforum einzuladen und mal im Deutschunterricht Kurt Tucholsky zu lesen!

 

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