
Am 21.102006 beteiligte sich die SDAJ Franken als aktiver Teil der Gewerkschaftsbewegung an der Großdemonstration des DGB in München. Statt der erwarteten 20.000 Arbeiter und Angestellten kamen 35.000. In der ganzen Republik demonstrierten knapp 250.000 gegen die asoziale Politik der Herrschenden. Die Demonstranten forderten die große Koalition auf nicht als Marionette der Wirtschafts- und Bankenbosse zu agieren und statt der Politik des sozialen Kahlschlags eine Politik im Interesse der werktätigen Menschen zu machen. Ausbildungsplatzmangel, Massenarbeitslosigkeit, Altersarmut und Gesundheitsreform wurden massiv kritisiert. SDAJ und DKP stellten auf Transparenten, in Zeitungen und Flugblättern klar heraus, dass der Kapitalismus die Ursache der großen sozialen Probleme in unserem Land ist und er deshalb abgeschafft werden muss. Die SDAJ verteilte über 2.000 Exemplare ihrer bayrischen Jugendzeitung Kontra und fand guten Zuspruch bei den Gewerkschaftern . Aufsehen erregte eine Totenkopffahne mit der Aufschrift: „SPD und CDI Freibeuter des Sozialstaates“ die bei der Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz am Turm „Alter Peter“ gehisst wurde Auch die herrschenden nahmen das zur Kenntnis und schickten gleich einen Polizeihubschrauber und USK Bodentruppen los um die jungen Gewerkschafter zu fangen. Dies gelang ihnen glücklicherweise nicht. Ansonsten wurden die eindrucksvollen Massenproteste seitens der Politiker einfach ignoriert. Ein Politikwechsel zu Gunsten der arbeitenden Menschen wurde nicht eingeleitet. Damit verhöhnen die Politiker einmal mehr die Menschen und machen sich einmal mehr unglaubwürdiger. Vor allem wenn man bedenkt, das der erste Arbeiter und Bauernstaat auf deutschen Boden, die Deutsche Demokratische Republik, durch keine 200.000 Montagsdemonstranten zu Fall gebracht wurde. Die SED gab die Macht an die westdeutschen Wirtschaftsbosse und Politiker ab. Die Herrschenden in diesem Land sind nicht mal bereit kleine Zugeständnisse wie z.B. Abschaffung von Harz 4 zu machen! Es bleibt zu Hoffen das die DGB – Führung nicht wie vor 2 Jahren den Protest gegen Sozialraub auf dem Höhepunkt abbricht, sondern ihn mit noch mehr Entschlossenheit fortsetzt. Die SDAJ wird innerhalb der Gewerkschaften jedenfalls weiterhin Druck aufbauen.
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