Die Peter Vischer Schule (PVS), die ein Gymnasium und eine Realschule umfasst, wurde bereits in der Vergangenheit von Jugendoffizieren der Bundeswehr heimgesucht. Nachdem es uns als SDAJ Nürnberg
letztes Jahr bereits gelungen ist, den Auftritt des Werbeoffiziers vor den 9.und 10. Klassen nicht unkommentiert zu lassen und den entsprechenden Tag mit Flugblattverteilung und Aktionen in der Schule zu begleiten, musste der Bundeswehrwerbetag dieses Jahr in einem Brief an die Eltern angekündigt werden. Dementsprechend waren wir gut vorbereitet, als sich der Jugendoffizier für Donnerstag, den 25.2.2010, erneut ankündigte. Mit mehreren Genossinnen und Genossen verteilen wir die Position extra sowie Exemplare der Antimil-CD vor allen Schuleingängen. Interessant waren die Diskussionen, die sich anhand unserer Materialien am Rande der Verteilung ergaben. So war zwar den allermeisten die Forderung: „Bundeswehr raus aus Afghanistan“ geläufig und viele stimmten mit dieser Forderung überein. Der weitergehende, gedankliche Schritt, dann auch folgerichtig gegen den Werbeoffizier an ihrer Schule einzutreten, war jedoch für viele  neu, wenn auch nach einigen Diskussionen durchaus einleuchtend. Die Erkenntnis, den Schülern mit unserem Material und den Diskussionen wirkliche neue Denkansätze aufgezeigt zu haben, werten wir als großen Erfolg. Als überaus nachhaltig erwies sich darüber hinaus die Tatsache, dass wir neben Position extra und CD auch Aufkleber an die Schüler verteilt haben. Wie uns von Genossen aus der Schule selbst berichtet wurde entbrannte bald ein Wettstreit darüber, wer die meisten Aufkleber „Bundeswehr freie Zone“ effektvoll im Schulhaus platzieren konnte.
Alles in allem eine gelungene Aktion, die bei Bedarf in dieser oder ähnlicher Form auf jeden Fall wiederholt werden wird.
 

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