
Über 2000 Linke, AntifaschistInnen, SozialistInnen, AnarchistInnen, AutonomInnen, Liberale, vernünftige Bürgerliche, Menschen haben am Samstag, den 31. Juni, gegen das neue Versammlungsgesetz demonstriert. Wäre die Staatsregierung ehrlich, sie würde ihren Entwurf schlicht Demonstrationsverbot nennen; mit diesem Versammlungsgesetz soll jede progressive, linke Demo im Keim erstickt werden. Wer will noch Versammlungsleiter machen, wenn die Willkür der Bullen über 2 Jahre Knast entscheiden kann? Wer will noch mit FreundInnen Flugblätter oder die Kontra vor seiner Schule verteilen, wenn ihm das bereits als "illegale" Demo ausgelegt werden kann? Mit ihrer Repression wollen sie uns brechen, uns den Mut nehmen und uns in die Bedeutungslosigkeit treiben. Doch in einem Punkt hat sich die Staatsregierung geschnitten: wir wehren uns. Und wir fragen nicht nach Erlaubnis, auf die Strasse zu gehen: Die Strassen, die Häuser gehören uns! Alle zusammen haben wir heute gezeigt, dass wir unser Recht auf Demonstrationen verteidigen: friedlich oder militant, wichtig ist der Widerstand.
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